Vom Hörsaal auf die Filmbühne: Wie Lisa mit unseren Workshops den Sprung in die Filmwelt schafft
- Medienprojekt Köln
- 17. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Es gibt Geschichten, die uns zeigen, wie sich Träume verwirklichen lassen – und die von Lisa ist eine davon. Sie ist das perfekte Beispiel dafür, wie unser Workshop-Angebot jungen Talenten dabei hilft, ihre Ideen und Visionen in die Tat umzusetzen. Durch ihre Teilnahme am Drehbuch-Workshop unter der Leitung von Tolga Seker konnte sie nicht nur ihre Fähigkeiten als Drehbuchautorin erweitern, sondern auch gleich zwei spannende Projekte auf die Beine stellen. Ein wahres Erfolgsbeispiel für alle, die den Schritt von der Uni in die Filmwelt wagen wollen!
Der Weg von der Uni zum Drehbuch-Workshop
Lisa begann ihren Weg wie viele andere: als Studentin, die sich in der Theorie des Films und der Drehbuchkunst auskannte, aber noch nicht den direkten Zugang zur Praxis hatte. Sie wusste, dass es nicht nur um das Verstehen von Filmtechniken geht, sondern vor allem darum, eigene Geschichten zu entwickeln und diese in die richtige Form zu bringen. Genau hier kamen unsere Workshops ins Spiel.
Die Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, ihre Ideen in einem professionellen Rahmen zu entwickeln und wertvolles Feedback zu erhalten – und Lisa nutzte diese Gelegenheit, um ihr Wissen gezielt einzusetzen.
Wir haben Lisa interviewt und wollten wissen...
Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung von ‚Erkenne Den‘?“
Ich kann hauptsächlich was zu der Umsetzung während der Schreibphase sagen. Eine Herausforderung war, dass wir uns insbesondere bei Berufen wie „Pilot“ oder „Rettungssanitäter“ teilweise in manche Thematiken einlesen mussten, die andere in mehreren Jahren Ausbildung lernen. Natürlich eher oberflächlich, aber auch das mussten wir ja auf das Wesentliche runterbrechen.
Was waren die wichtigsten Lektionen, die Du aus diesem Projekt gelernt hast?
Allgemein würde ich sagen: Die Inhalte der Berufe. Man musste sich ja zwangsläufig in die Berufe einlesen. Dadurch hat man vieles gelernt und man hat vieles dazugelernt, worüber man sich vielleicht so in seiner Freizeit nicht informiert hätte, wie beispielsweise das NATO-Alphabet.
Nun steht der Verein kurz vor der Umsetzung des neuen Filmprojektes "Im Rampenlicht des Lebens"
Was war die Kernidee des Films?
Die Kernidee hat mit dem Thema „Inklusion“ zutun. Es geht um einen Querschnittsgelähmte, welcher im Rollstuhl sitzt. Dieser hat in seiner Vergangenheit viel Diskriminierung und Ablehnung erlebt. Irgendwann wollte sie seine Vergangenheit als Inspiration für die Verfilmung seiner Geschichte nutzen und ist einem Verein, Medienprojekt Köln e. V. beigetreten. Dort hat sie Anschluss gefunden und gleichzeitig die Möglichkeit, seinen Traum zu verwirklichen.
Was hat Dich zu diesem Kurzfilm inspiriert?
Generell ist das Thema „Inklusion“ sehr wichtig, schon früher, ebenso noch wie heute. Es wird immer ein wichtiges Thema in der Gesellschaft bleiben. Das gilt genau so für Themen wie „Mobbing“, „psychische und physische Erkrankungen“ und allgemein alle ernsten Themen.
Welche Themen oder Botschaften möchtest Du mit diesem Film vermitteln?
Auf jeden Fall werden Aspekte wie Diskriminierung, Ausgrenzung, Aussichtslosigkeit und Einsamkeit thematisiert. Gleichzeitig aber auch Inklusion, Freundschaft, Zusammenhalt und Selbstverwirklichung. Sein Leben in die Hand zu nehmen. Und dass man vieles auch erreichen kann, auch wenn man dafür Umwege gehen muss.
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